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Du brauchst keine Erlaubnis zum Glücklichsein

In einem seiner Briefe schreibt Paulus über verschiedene Arten von Menschen, die seinen Dienst beeinflussen, während er in Rom im Gefängnis sitzt. Es gibt einige, die er als Kameraden betrachtet und die ihn in seinem Dienst ermutigen. Andere kritisieren ihn, konkurrieren mit ihm oder verschwören sich gegen seinen Dienst. In Philipper 1,15-17 (NLB) lesen wir:


Manche tun dies zwar nur aus Eifersucht und Rivalität, aber andere predigen Christus auch mit guten Absichten. Sie predigen aus Liebe zu mir, weil sie wissen, dass der Herr mich hierher gebracht hat, um für seine gute Botschaft einzustehen. Die anderen aber verkünden Christus aus selbstsüchtigen Motiven und nicht aus ehrlichem Herzen. Sie wollen mir meine Gefangenschaft noch schmerzhafter machen.

Wenige Dinge rauben dir schneller das Glück, als kritisiert zu werden oder das Gefühl zu haben, dass andere gegen dich arbeiten. Und warum? Weil wir alle geliebt werden wollen. Wir alle wollen Anerkennung. Wir alle wollen, dass man uns mag.


Doch trotz der negativen Kritik an seinem Dienst sagt Paulus in Philipper 1,18 (HfA):


Doch was macht das schon! Wichtig ist allein, dass die rettende Botschaft von Christus verbreitet wird; mag das nun mit Hintergedanken oder in ehrlicher Absicht geschehen. Wenn nur jeder erfährt, wer Jesus Christus ist! Darüber freue ich mich, und ich werde mich auch in Zukunft darüber freuen!

Du brauchst die Zustimmung anderer Leute nicht, um glücklich zu sein.

Du bist so glücklich, wie du es sein willst! Wenn andere mit dir unglücklich sind, ist das ihre Entscheidung. Wenn du dir die Anerkennung der anderen noch nicht verdient hast, wirst du sie wahrscheinlich auch nicht bekommen - und du wirst unglücklich sein, wenn du versuchst, für die Anerkennung der anderen zu leben.


Paulus erklärt später in den Versen 29 und 30 (NLB), warum du glücklich sein kannst, egal was passiert:


Denn ihr habt nicht nur das Vorrecht, an Christus zu glauben, ihr dürft auch für ihn leiden. Diesen Kampf kämpfen wir gemeinsam. Schon früher habt ihr mich für Christus leiden sehen, und jetzt hört ihr davon.

Paulus sagt, dass es ein Privileg ist, zu leiden, wenn du das Richtige tust, denn dann bist du Jesus am ähnlichsten.


Du kannst im Leben glücklich sein, wenn du nicht zulässt, dass andere Menschen deine Einstellung kontrollieren. Also: Lass dein Glück nicht davon bestimmen, was andere Leute sagen oder tun. Deine Freude kommt vom Herrn!


Action-Steps


  1. Um wessen Anerkennung hast du dich bemüht? Warum denkst du, dass du die Anerkennung dieser Person brauchst?

  2. Warum liegt in Gottes Anerkennung mehr Freiheit als in der Anerkennung einer anderen Person?

  3. Wenn du dich angegriffen oder kritisiert fühlst, wie könnte Gott dann in dir und durch dich wirken?

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