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Radikale Dankbarkeit

Heute denken wir noch ein bisschen über das Thema von letzter Woche nach: Dankbarkeit.


In vielen Kulturen auf der ganzen Welt gibt es bestimmte Tage oder Jahreszeiten, an denen die Menschen dankbar sind. Aber Gott möchte mehr. Er möchte eine tägliche Dankbarkeit: er möchte, dass du jeden Tag bewusst dankbar bist. Er möchte, dass du diese geistliche Gewohnheit entwickelst, die für die heutige Welt mit all ihrem Murren und Problematisieren schon fas unerhört klingt: Radikale Dankbarkeit.


Was bedeutet es, radikal dankbar zu sein?


Die Bibel sagt in 1. Thessalonicher 5,18 (NLB):


Was immer auch geschieht, seid dankbar, denn das ist Gottes Wille für euch, die ihr Christus Jesus gehört.

Dankt in jeder Situation - weil es Gottes Wille für euer Leben ist. Das ist radikale Dankbarkeit.


Wie kannst du auch in schwierigen Situationen dankbar sein? Du kannst Gott in jeder Situation danken, denn er hat alles unter Kontrolle. Er kann das Gute aus dem Bösen herausholen. Er kann die schlimmsten Fehler, die du gemacht hast, in Segen verwandeln. Egal, was passiert, Gott wird nicht aufhören, dich zu lieben.


Du kannst in jeder Situation hundert Dinge finden, für die du dankbar sein kannst, selbst wenn die Situation unterirdisch ist.


Der Weg zur Gemeinschaft


Radikale Dankbarkeit - unter allen Umständen dankbar zu sein - ist Gottes Wille, denn eine solche Dankbarkeit schafft Gemeinschaft. Was will ich damit sagen? Dankbarkeit schafft immer tiefere Beziehungen zwischen dir und anderen Menschen und zwischen dir und Gott.


Wenn du jemandem näher kommen willst, fang an, dieser Person gegenüber Dankbarkeit zu zeigen. Vielleicht fühlst du dich von deinem Ehepartner distanziert. Ihr habt das Gefühl der Liebe verloren, weil ihr aufgehört habt, die Dinge zu tun, die dieses Gefühl früher erzeugt haben - und jetzt nehmt ihr einander als selbstverständlich hin. Fange damit an, was ihr getan habt, als ihr neu zusammen wart: Drücke deine Dankbarkeit aus. Schreibe kleine Notizen der Freundlichkeit und Ermutigung. Rufe deinen Partner an oder schreibe ihm eine SMS, um ihm zu sagen, dass du für ihn dankbar bist.


Willst du deine Kleingruppe aufbauen und ermuntern? Geh nicht nur zu deinem Treffen. Nimm während der Woche Kontakt zu den Leuten in deiner Gruppe auf. Sage: "Ich bin dankbar für dich und das ist der Grund dafür". Du wirst feststellen, dass deine Gruppe umso mehr zusammenwächst, je dankbarer du für sie bist.


Das sind nur zwei kleine Beispiele und bestimmt findest du noch viele mehr. Entscheidend ist die Einstellung: Radikale Dankbarkeit in einer Welt, die es anders gewohnt ist.


Action-Steps


  1. In welcher Situation fällt es dir im Moment schwer, zu danken? Wofür kannst du in dieser Situation trotzdem dankbar sein?

  2. Wie kannst du deinem Ehepartner, einem Freund oder einem Mitglied deiner Kleingruppe auf einfache Weise deine Dankbarkeit ausdrücken?

  3. Wenn du eine Haltung der Dankbarkeit entwickelst, welche Veränderungen wirst du in dir und in deinen Beziehungen feststellen?



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