Das Herz als Wüste – Antonius der Große und die innere Arbeit
Es gibt eine merkwürdige Versuchung beim Lesen der Wüstenväter: Man möchte ihre Worte sammeln, ordnen, zitieren – und übersieht dabei genau das, worauf sie hinweisen. Denn die Wüstenväter wollten nicht Sätze hinterlassen. Sie wollten eine Erfahrung weitergeben, die sich jedem Sammeln entzieht. Und doch muss man irgendwo beginnen. Am besten mit...
